Junge Familien und Kinder
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Junge Familien und Kinder
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu meinem Behandlungsangebot für junge Familien und Kinder.
Cranio Sacral Therapie
Grundlage sowohl für die Diagnose als auch für die Therapie ist
der Rhythmus der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit.
Es handelt sich hierbei um einen eigenständigen Körperrhythmus
(ähnlich dem Puls oder Atemrhythmus) der den Stoffwechsel des
ganzen Organismus und jeder einzelnen Körperzelle beeinflusst.
Wo hat sich die Cranio-Sacral-Therapie bei Kindern und ihren Müttern bewährt?
Die Cranio-Sakral-Therapie bietet gute Möglichkeiten, z.B. bei:
- Teilleistungsstörungen
- Hyperaktivität
- Zahn- und Kieferfehlstellungen
- Behandlung von Müttern und Babys nach schwierigem Geburtsverlauf (sehr langer oder sehr schneller Geburt, Einsatz von Zange oder Saugglocke, Kaiserschnitt)
- Schlaf- und Stillprobleme
- "Spuck- und Schreibabys"
- Schädelasymmetrien, Schiefhals oder Fußfehlstellungen
- Selbst bei Down-Syndrom und Cerebralen Störungen können Verbesserungen erzielt werden
Wie läuft eine Therapiesitzung ab?
Bei Babys und kleineren Kindern dauert die eigentliche Behandlung
oft nur 20-30 Minuten,wobei auch noch Zeit für Elterngespräch und
ggf. eine Elternkurzbehandlung benötigt wird.
Bei der Säuglingsbehandlung werden die Babys immer im Beisein und
soweit möglich unter Einbeziehung eines Elternteils behandelt.
Eigene Erfahrung der Eltern mit Cranio-Sacral-Therapie kann hilfreich
sein, ist aber nicht Voraussetzung.
Wie ist Cranio-Sacral-Therapie entstanden?
Dr. Sutherland (1873-1954), ein amerikanischer Arzt und Doktor der
Osteopathie entwickelte die Cranio-Sacral-Therapie Anfang des 20.
Jahrhunderts.
Inzwischen weiß man unter anderem durch die Forschung und Arbeit
von Dr. Upledger, dass neben der Behandlung von Erwachsenen vor
allem die Therapie von Säuglingen und Kleinkindern sehr wirkungsvoll
ist.
Da in den ersten 15 Monaten nach der Geburt das Wachstum der#
Nervenzellen und ihrer Verbindungen am größten ist,
bestehen in dieser Phase besonders gute Voraussetzungen für
Ausgleich und Selbstheilung.
Bindung durch Berührung
Das Neugeborene ist kein unbeschriebenes Blatt
Babys sind soziale Wesen, suchen Kontakt, sind lernfähig und zu
differenzierten Äußerungen fähig.
Eine Berührung kann eine tiefere Verbindung herstellen als Worte,
sie kann Zuneigung und Nähe unmittelbar erfahrbar machen.
Auf diesem Weg kann auch eine tragfähige Bindung des Säuglings
zu seinen Eltern entstehen.
Eine Möglichkeit Babys und ihre Eltern so zu begleiten,
dass ihre Bindungsbereitschaft erweitert und unterstützt wird,
ist die Schmetterlings - Babymassage.
Sie besteht aus sehr sanften, respektvollen Berührungen,
die die Grenzen des Babys achten und gleichzeitig sensibilisieren
für eigene Reaktionen des massierenden Elternteils.
Eine verbesserte Zentrierung und Selbstwahrnehmung
(die durch einfache körpertherapeutische Maßnahmen unterstützt wird)
erleichtert es, größeres Verständnis für die Sprache des Babys
zu entwickeln.
Für wen ist Schmetterlings - Babymassage geeignet?
- Für Eltern und Säuglinge zur vorbeugenden Unterstützung der emotionalen Bindung
- Für unruhige, verkrampfte und häufig weinende Babys zur Lösung körperlicher Verspannungen
- Für Babys und Kleinkinder zur Verarbeitung von schwierigen ersten Lebenserfahrungen, wie z.B. Geburtstraumata, Kaiserschnitt- und Frühgeburten, frühe Trennungen usw.
- Für werdende Eltern als Selbsterfahrung und zur Vorbereitung auf die Geburt und das Leben mit dem Neugeborenen
- Für Eltern in der ersten Zeit nach der Geburt zum Stressabbau und Unterstützung der täglichen Entspannung
Krisenbegleitung - Emotionelle Erste Hilfe
Trotz guter Vorsätze können in den ersten Wochen und Monaten
emotionelle Krisen auftreten. Sie entwickeln oft einen dramatischen
Verlauf: das Baby ist unglücklich und unzufrieden und schreit
stundenlang, ohne dass es von den Eltern beruhigt werden kann.
Der Körper des Säglings ist steif und angespannt.
Seine Augen vermeiden den Blickkontakt und es zeigt wenig Interesse
an der Welt.
Die Eltern fühlen sich ohnmächtig.
Verzweiflung und Hilflosigkeit bestimmen das Zusammensein mit dem Baby.
Die Emotionelle Erste Hilfe beruht auf der Beobachtung,
dass Körperverspannung und Verlust der Bindungsbereitschaft
gemeinsam auftreten.
Durch effektive körperorientierte Methoden werden die Eltern
darin unterstützt, ihre Gefühle besser zu verstehen und wieder
Halt und Sicherheit in ihrem eigenen Körper zu finden.
Dadurch werden sie offener und bindungsbereiter ihrem Kind gegenüber,
gewinnen Sicherheit in der Beantwortug seiner Bedürfnisse.
Wie ist diese Therapie entstanden?
Dr. Eva Reich
Die Schmetterlings - Babymassage wurde in den 50er Jahren von der
amerikanischen Ärztin und Geburtshelferin Eva Reich (geboren 1924) entwickelt.
Die Wurzeln dieser Methode finden sich in den Forschungen ihres
Vaters Wilhelm Reich (1897 - 1957), dem Natur- und Säuglingsforscher
und Schüler von Siegmund Freud.
Thomas Harms
Weiterentwickelt und um Bindungsarbeit und Emotionelle Erste Hilfe (eeh)
erweitert wurde diese Babymassage von Thomas Harms, Jahrgang 1965.
Er ist Psychologe und Körpertherapeut und hat die erste Schreiambulanz
in Berlin gegründet. Heute lehrt arbeitet er im Zentrum für Primäre
Prävention ZePP in Bremen.
Fußreflex
Diese Therapie eignet sich sehr gut für die Behandlung von Babys und Kindern. mehr